Diabetes besiegen

So bekämpfen Sie Ihren Diabetes in drei Schritten

Diabetiker haben eine Resistenz der Körperzellen gegen das eigene Insulin. Bei Ausbruch der Krankheit ist genug eigenes Insulin vorhanden. Ohne die Resistenz würde der Stoffwechsel normal ablaufen. Wenn Sie Ihren Diabetes besiegen wollen, müssen Sie drei Dinge tun:

  1. Sie wollen Gewicht abnehmen, dazu wollen Sie Ihre Ernährung umstellen.
  2. Sie wollen Ihren Stress reduzieren
  3. Sie wollen sich körperlich bewegen

Alle Mediziner auf dieser Welt haben im Studium gelernt, dass eine Gewichtsreduktion der Schlüssel zur Bekämpfung von Diabetes ist. Der berühmte Arzt Paracelsus führte schon um 1520 eine Diät für Diabetiker ein. In jedem Lehrbuch der inneren Medizin steht an erster Stelle der Diabetestherapie die Gewichtsabnahme. Tabletten und Insulin dürften laut Lehrbuch erst gegeben werden, wenn trotz Gewichtsreduktion keine Besserung eintritt. Genau da liegt das Problem. Patienten und Mediziner haben sich damit abgefunden, dass die Kranken gar nichts ändern und sie stattdessen lebenslang abhängig von Tabletten und Insulin werden.

Ernährungsumstellung:

Nehmen Sie erfolgreich ab

Wenn ich Ihnen als Ernährungscoachin sage, dass Sie niemals mehr Süßigkeiten , weißes Mehl und Limonaden zu sich nehmen dürfen, hört sich das zunächst nach einer Bestrafung und Folter an. Sie können den Heißhunger auf Zucker komplett ablegen. Wenn Sie konsequent Zucker meiden, kehrt ihr angeborenes Geschmacksempfinden zurück. Sie können Ihre Ernährung nicht umstellen, wenn Sie wie gewohnt Süßigkeiten essen. Wenn Sie ab und zu Zucker essen, wird Ihre „Sucht“ nach Zucker ebenfalls bleiben. Da Sie durch jahrelange falsche Ernährung an übersteigerte Süße gewöhnt sind, braucht Ihr Körper einige Wochen, um seine angeborenen gesunden Geschmacksempfindungen wiederzuentdecken. Sehr viele Menschen sind heutzutage süchtig nach Zucker, Salz und Fett. Dazu kommt in moderner Zeit noch die beigefügte Chemie in Fertignahrung. Wussten Sie, dass die Chemie im Essen Ihr Sättigungsgefühl verschiebt? Sie werden gedopt. Sie können gar nicht anders, als dick werden. Es ist dem menschlichen Körper nicht möglich , gesundes Essen zu mögen, wenn Sie andauernd übersüßes, übersalztes und mit Chemie versalztes Essen zu sich nehmen. Gesundes Essen schmeckt dann fad. Mit anderen Worten: Wechseln Sie komplett Ihre Essgewohnheiten oder lassen Sie es bleiben. Alle Zwischenschritte machen Ihnen das Leben schwer. Sie werden ein schlechtes Gewissen mit sich herumtragen, wenn Sie manchmal zu süß oder zu fett essen.

Grundlagen Ihrer Ernährungsumstellung, wenn Sie Ihren Diabetes besiegen wollen:

Essen Sie sich satt.
-Essen Sie hochwertige und frische Lebensmittel.-Essen Sie nur gute Kohlenhydrate. -Benutzen Sie keine zusätzliche Süße. -Essen Sie viele Hülsenfrüchte. – Kochen Sie sooft es geht selbst. – Verringern Sie Ihren Fleisch -und Wurstkonsum. -Verwenden Sie stoffwechselaktive Fette.
-keine Lebensmittelchemie- trinken Sie natürliches Mineralwasser

Achten Sie auf gute Kohlenhydrate

Diabetiker dürfen Kohlenhydrate essen, aber es müssen die richtigen sein. Wenn Sie die richtigen Kohlenhydrate essen, steigt Ihr Blutzuckerspiegel nicht so stark. Sie bekommen keine Heisshungerattacken. Gute Kohlenhydrate werden im Darm langsamer aufgenommen. Sie brauchen nicht so viel körpereigenes Insulin, um gute Kohlenhydrate abzubauen. Der Fachausdruck für die Qualität der Kohlenhydrate „glykämischer Index“. Gute Kohlenhydrate haben einen niedrigen glykämischen Index. Bratkartoffeln haben zum Beispiel einen glykämischen Index von 95 und Pellkartoffeln von 65. Deshalb sind Pellkartoffeln besser für Diabetiker geeignet. Zugesetzter Zucker in jeder Form ist für den Diabetiker Gift, dass 50 g Zucker am Tag für Diabetiker zu tolerieren seien, ist völlig kontraproduktiv. Die Studienlage ist eindeutig. Zuckerkonsum kann Diabetes zur Folge haben!

Diese Kohlenhydrate sollten Sie als Diabetiker essen:

Vollkornmehl, Vollkornbrot, Vollkornpizza, Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Vollkornreis, Vollkornnudeln, Quinoa, frisches Obst

Diese Kohlenhydrate dürfen Sie nicht essen, wenn Sie Ihren Diabetes besiegen wollen:

Zucker, Puderzucker, Honig, Sirup aller Art, alle beigefügte Süsse

weißes Mehl, Auszugsmehl

Weißbrot, Baguette, Pizzateig, Brötchen, Semmel

Nudeln aus Auszugsmehl, Bratkartoffeln, Pommes, Kroketten, Rösti, Chips, Flips

Kuchen, Schokolade , Eis, Marmelade, Nussbugatcreme

Ketchup

Ananas, Kompott

Hülsenfrüchte : Ihr Joker bei der Ernährungsumstellung

Die besten Hülsenfrüchte sind Erbsen, Kichererbsen, Bohnen und Linsen. Sie sättigen ungemein, sind lecker und günstig. Dazu enthalten Hülsenfrüchte viel Eiweiß und Eisen. Früher galten Hülsenfrüchte als das Fleisch des armen Mannes. Genau deshalb erleben Hülsenfrüchte heute eine Renaissance. Hülsenfrüchte enthalten gute Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Index. Zudem heben Hülsenfrüchte Ihren Blutzucker nicht so stark, wie das der Kohlenhydratgehalt erwarten lässt (Blutzucker-Paradoxon). Insulinpflichtige Diabetiker kommen also mit weniger Einheiten aus . Hülsenfrüchte senken auf lange Sicht Ihren Blutzucker. Je mehr Hülsenfrüchte Sie essen, desto leichter werden Sie Ihren Diabetes zurückdrängen. Hülsenfrüchte enthalten viele Ballaststoffe. Ballaststoffe sind Gold wert für eine geregelte Verdauung und verhindern Verstopfung. Auch die Sojabohne ist eine Hülsenfrucht. Aber Vorsicht! Einige Studien warnen, dass Sojaprodukte Krebs auslösen und generell das Hormonsystem durcheinander bringen können .

Verzehren Sie hochwertiges Fleisch

Fleisch an sich gilt als gesund , es enthält viel Eiweiß und einige lebenswichtige Vitamine ( vorallem B12) Viele Verbraucher achten nur noch auf den Preis. Dann kann das Fleisch von minderer Qualität sein und mit Resten von Antibiotika und anderer Chemie verschmutzt sein. Empfehlenswert ist weniger Fleisch und Wurst zu konsumieren dafür ausschließlich hochwertige Bioware zu kaufen. Kühe müssen Gras fressen, das hat direkte Auswirkung auf die Qualität des Fleisches. Achten Sie auf lokale Produkte. Dann sorgen Sie für eine gute CO 2 – Bilanz. Auch Fisch kaufen Sie nur aus nachhaltiger und biologischer Produktion. 75 Prozent der Weltmarkt-Lachse kommen aus konventionellen Zuchtbetrieben und sind mit Schadstoffen verseucht.

Diese Fette helfen Ihnen abzunehmen

Ähnlich wie bei den Kohlenhydraten gilt es, die richtigen Fette aufzunehmen. Fettfrei leben ist nicht empfehlenswert. Fette sind lebenswichtig. Ganz grob gesprochen können Sie davon ausgehen, dass pflanzliches Fett besser ist als tierisches Fett und flüssiges Fett ist besser als festes Fett. Vegetarisches Fett ist stoffwechselaktiver als tierisches Fett. Somit fällt Ihnen bei häufiger Verwendung von pflanzlichem Fett eine Gewichtsabnahme leichter. Fett an sich hat keine Auswirkung auf ihren Blutzucker. Fett enthält jedoch sehr viele Kalorien.
Trotzdem macht gutes Fett nicht dick. Denn gutes Fett macht Sie lange satt. Ich benutze für alle kalten Speisen Olivenöl. Keine Angst vor Eiern. Die Cholesterin- Lüge ist schon lange vom Tisch. Auch Eier machen satt und helfen sogar beim Abnehmen.

Alle folgenden Produkte enthalten Fett. Ein gutes Olivenöl sollte Ihnen mindestens so viel wert sein wie die gleiche Menge Motoröl für Ihr Auto. 10 Euro pro Liter Olivenöl sind nicht zu teuer!


Ihr Ernährungs – Mobile

Die folgende Abbildung stellt eine Abwandlung der allgemein bekannten Ernährungspyramide dar. Sie zeigt die Nahrungsmittelmengen, die ein Diabetiker in einer Woche zu sich nehmen sollte. Machen Sie die Erfahrung und kaufen Sie alles genau in den Mengen ein wie im Mobile vorgegeben. Dann ernähren Sie sich eine Woche lang von diesen Vorräten. So bekommen Sie ein gutes Gefühl für gesunde Ernährung.

Essen Sie keine Chemie

Wenn Sie Ihren Diabetes besiegen wollen, müssen Sie konsequent auf zugegebene Chemie in der Nahrung verzichten. Die Chemie erhöht Ihren Appetit oder erhält Ihre Sucht auf Süßes. Beigefügte Chemie im Essen können Sie sicher umgehen, wenn Sie selbst kochen und unverarbeitete frische Lebensmittel essen. Bei vorgefertigten Lebensmitteln sind alle Zutaten auf der Packung vermerkt. Die beiden wichtigsten Chemikalien, die Diabetiker vermeiden müssen, sind: Geschmacksverstärker und Süßstoffe!!!

Im Moment besteht unter den Forschern keine Einigkeit über mögliche Gefahren von Geschmacksverstärkern und Süßstoffen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Chemikalien schwere Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und Parkinson begünstigen!

Die wichtigste Frage vorweg: Warum müssen Sie den Geschmack verstärken? Doch nur, weil das Essen sonst nicht schmeckt. In fast jeder industriell gefertigten Nahrung finden Sie Geschmacksverstärker. So können die Hersteller billigere Zutaten verwenden. Ihnen schmeckt es dank Geschmacksverstärket trotzdem und die Firmen erzielen einen höheren Gewinn. Der bekannteste Geschmackverstärker ist das Glutamat, auch Mononatriumglutant genannt. Weitere Geschmacksverstärker sind: Hefeextrakt, Aroma, Würze, Würzstoff , Würzmittel. Auch hinter den Nummern E 620, E621, E623,E624 und E625 verstecken sich Geschmacksverstärker. Leider ist es den Herstellern erlaubt, vorne auf der Packung in fetten Buchstaben zu werben „“Ohne Zusatz von künstlichen Geschmacksverstärkern“. Im Kleingedruckten finden Sie dann trotzdem als Zusatz den Hefeextrakt oder andere. Der Hefeextrakt gilt als natürlicher Geschmacksverstärker. Das ist eine absichtliche Täuschung des Kunden im Supermarkt.


Süßstoffe :

Die relativ teuren Süßstoffe werden in der Schweinemast statt des billigeren Zuckers eingesetzt. Das tun die Schweinezüchter mit Sicherheit nicht, damit die Schweine Gewicht abnehmen. Mehr muss ich zu diesem Thema nicht sagen. Es gibt Süßstoffe, die zig-tausend mal süßer sind, als normaler Zucker. Wie soll der Körper mit solchen Chemiebomben klarkommen? Die wichtigsten Süßstoffe sind Saccharin, Cyclamat, Aspartam und Acesulfam. Für Sie als Diabetiker ist es wichtig, dass Sie Ihre Sucht auf Süßes ablegen. Deshalb müssen Sie Süßstoffe vermeiden. Ist Ihre Ernährung umgestellt, reicht die normale Süße von Obst völlig aus. Sie werden ebenso glücklich sein wie zuvor mit Unmengen von Zucker und / oder Süßstoff.

In diesen Produkten finden Sie Süßstoffe:

Light-Produkte, Produkte, die als „zuckerfrei“ beworben werden, Diabetiker – Produkte, Streusüsse, Produkte gekennzeichnet „mit Süssungsmittel“

Kochen Sie selbst

Folgende Lokalitäten sind für Diabetiker ungeeignet:

Schnellimbisse, gutbürgerliche Restaurants, Kantinen, amerikanische Bulettenbratereien, italienische Restaurants, Letzteres verbietet sich wegen der Vorliebe für weißes Mehl in Pizza und Pasta. Ungeeignet ist ebenso fertig zubereitete Mahlzeiten aus dem Supermarkt!
Sie sollten deshalb sooft es geht selbst gesund kochen. Auf die Arbeit sollten Sie Ihr eigenes Essen mitbringen, statt in der Mittagspause zur Pommesbude zu gehen. Der gute alte Henkelmann kommt so zu einer unerwarteten Renaissance. Wenn Sie auswärts essen gehen müssen, fragen Sie die Bedienung, ob Fertigsossen oder Geschmacksverstärker verwendet werden. Bestellen Sie stets Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage. Wenn ich zum Essen eingeladen werde, habe ich immer ein paar Scheiben Vollkornbrot dabei. Dieses Vollkornbrot verspeise ich anstelle der üblichen schlechten Kohlenhydrate. Kohlenhydrate als Sättigungsbeilage bestehen in Deutschland meist aus Pommes, Kroketten, Rösti oder Bratkartoffeln. Die letzte Rettung für Diabetiker im Restaurant stellt oftmals das Steak dar. Leckere vegetarische Kost ohne Geschmacksverstärker (Gemüsebrühe) und mit guten Kohlenhydraten ist in Deutschland nahezu unmöglich zu bekommen. Deutschland ist ein Entwicklungsland für Diabetiker, die sich gesund ernähren wollen.

Im nächsten Blogartikel ab dem 08. Februar geht es weiter nach dem Motto Diabetes besiegen in drei Schritten.

Nach oben scrollen